Die fachlichen Angaben dieses Kurses wurden geprüft und mit aktuellen Leitlinien und
Standardwerken abgeglichen. Recherchestand: 23.08.2026.
Hinweis: Leitlinien und Empfehlungen werden fortgeschrieben.
Maßgeblich für Ihr Handeln ist immer der Hygieneplan Ihrer
Einrichtung sowie die Angabe des Herstellers auf dem verwendeten
Präparat.
Leitlinien und Empfehlungen
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AWMF S2k-Leitlinie 075-004: Händedesinfektion und Händehygiene.
Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) u. a.
Version 4.0, Stand 03.02.2023, veröffentlicht 06.09.2023,
gültig bis 02.02.2028. Quelle der Mindesteinwirkzeit von 15 Sekunden.
register.awmf.org -
KRINKO beim Robert Koch-Institut: Händehygiene in Einrichtungen des
Gesundheitswesens. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und
Infektionsprävention.
Bundesgesundheitsblatt 2016; 59: 1189–1220. Weiterhin die
gültige Fassung, eine Neufassung liegt nicht vor. rki.de -
Weltgesundheitsorganisation (WHO): My 5 Moments for Hand Hygiene.
Grundlage der fünf Momente, unverändert gültig.
who.int -
TRBA 250: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der
Wohlfahrtspflege. Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS).
Grundlage für Schutzhandschuhe, Handschuhwechsel und
Schmuckfreiheit. baua.de -
TRGS 401: Gefährdung durch Hautkontakt – Ermittlung, Beurteilung,
Maßnahmen. Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS).
Grundlage für Feuchtarbeit, Hautschutzplan und
arbeitsmedizinische Vorsorge. baua.de -
§ 23 Infektionsschutzgesetz (IfSG).
Rechtsgrundlage für Hygieneplan, Berücksichtigung der
KRINKO-Empfehlungen und Unterweisungspflicht. gesetze-im-internet.de
Daten und Surveillance
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Robert Koch-Institut: Krankheitslast durch nosokomiale Infektionen in
Deutschland.
Quelle der Schätzung von 400.000–600.000 Fällen
und 10.000–20.000 Todesfällen pro Jahr. Modellschätzung, keine
vollständige Meldestatistik. edoc.rki.de -
Punktprävalenzerhebung 2022 zu nosokomialen Infektionen und
Antibiotika-Anwendung in deutschen Krankenhäusern.
66.586 Patienten in 252 Krankenhäusern; Prävalenz
4,9 % (deutsche Stichprobe) bzw. 3,9 % (ECDC-Methodik). Quelle der Verteilung
Wundinfektion 23,5 %, untere Atemwege 21,6 %, Harnwege 19,0 %.
Deutsches Ärzteblatt International -
ECDC: Point prevalence survey of healthcare-associated infections and
antimicrobial use in European acute care hospitals, 2022–2023.
Europäischer Vergleichsrahmen. ecdc.europa.eu -
Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen:
HAND-KISS-Protokoll.
Berechnung des Händedesinfektionsmittel-Verbrauchs in ml
pro Patiententag; Richtwert von etwa 3 ml je Händedesinfektion.
nrz-hygiene.de -
Aktion Saubere Hände. Nationale Kampagne zur Verbesserung der
Händehygiene.
Schulungsmaterial, Beobachtungsbögen, Vorgaben zur
Spenderausstattung. aktion-sauberehaende.de
Fachliteratur
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Menche, N. (Hrsg.): Biologie Anatomie Physiologie. Elsevier,
München.
Standardwerk zu den mikrobiologischen Grundlagen. -
Schewior-Popp, S.; Sitzmann, F.; Ullrich, L. (Hrsg.): Thiemes Pflege.
Thieme, Stuttgart.
Standardwerk zur Pflegepraxis, Kapitel Hygiene. -
Robert Koch-Institut: Informationen zu nosokomialen Infektionen und
Krankenhaushygiene.
Laufend aktualisiertes Themenportal. rki.de